Points of Interest

Sonntags bei OMA…

…oder im OMA – „Orlando Museum of Art“ – wie es wohl richtiger heissen muss 😉  Der regnerische, aber nicht kalte Sonntag fĂŒhlte sich genau richtig an fĂŒr einen Museumsbesuch. Da Orlando nicht so weit von mir entfernt ist, bot sich das OMA an. Es gibt zwar noch ein paar andere Museen die ich sehen möchte, aber die sind alle eine Tagesreise entfernt, d.h. es fiele eine Übernachtung an.

Nun, das OMA ist leider vergleichsweise ĂŒberschaubar. Ein riesiges GebĂ€ude, mit einigen wenigen permanenten Ausstellungen wobei ich mit der More

Homosassa River, Manatee Preserve

Im sogenannten „Citrus County“ an der WestkĂŒste, auf ziemlich der gleichen Höhe wie New Smyrna Beach liegt der kleine Ort Homosassa und daneben der „Ellie Schiller Homosassa Springs“ Manatee State Preserve. Hier pflegt man u.a. Manatees, die z.B. durch BootsunfĂ€lle verletzt wurden, wieder gesund und zieht Manatee-Waisen auf bis sie in die Wildnis entlassen werden können. Es ist aber auch Winterrefugium fĂŒr die kĂ€lteempfindlichen Tiere. Das Zentrum ist ein Quelltopf, der tĂ€glich mehrere Millionen Liter Wasser schĂŒttet und damit den Homosassa River speist. Manatees sind absolut friedliche, dem Menschen gegenĂŒber freundlich gesinnte, neugierige und harmlose Tiere.

Der etwas kuriose Eintritt tĂ€uscht eine gewisse Abgeschiedenheit vor, die sich aber als IrrefĂŒhrung herausstellt. Am vermeintlichen Eingang des Parks besteigt man ein More

Silver Springs

Eigentlich wollten wir ja in Juniper Springs, mit dem Kajak 4 1/2 Stunden den Fluss runterpaddeln. Aber leider leider hat man uns abgeraten, da die Fahrt doch einige Erfahrung voraussetzt, was ich nicht wusste. Schade, denn wir hatten uns wirklich darauf gefreut. Na ja, dann halt Plan B – wir sind nach Silver Springs in Ocala gefahren.

Silver Springs ist der grĂ¶ĂŸte artesianische Quelltopf der Welt, mit einer SchĂŒttung 510 Millionen Gallonen / 1,89 Mrd. liter tĂ€glich, gespeist aus 17 Quellen und mĂŒndet in den Silver River. Es ist aber auch einer der stĂ€rker kommerzialisierten und wohl auch More

Mel Fishers Museum (Florida Keys Part 4)

Damit zum 4. und letzten Teil des Roundtrips durch die Conch Republic. Vom Hemingway Home aus geht man die Whitehead Street weiter bis zum Ende und kommt nach ca. 10 Minuten zum „Mel Fishers Treasure Museum“. Mel Fisher (1922 – 1998) war ein Taucher, der fĂŒr seine spektakulĂ€ren Funde weltbekannt wurde. Der wohl berĂŒhmteste und profitabelste war dabei die spanische Galeone „Atocha“, die 1622 in einem Hurricane ca. 30 km vor Key West sank.

Ca. 40 Tonnen Gold und Silber, mehr als 100.000 SilbermĂŒnzen, etliche GoldmĂŒnzen, kolumbianische Smaragde, GebrauchsgegenstĂ€nde aus Gold und Silber und More

Tubing the Ichetucknee

Zum Ichetucknee River (native American, in etwa „Wasser mit Bibern“) sind es von NSB aus 156 Meilen zu fahren. Der grĂ¶ĂŸte Teil des Rivers liegt im Ichetucknee State Park und mĂŒndet nach  6 Meilen in den Santa Fe River. Die 6 Meilen haben’s in sich, im Durchschnitt 6 Meter breit und 1,5 m tief, eignet sich der Fluss zu einer fantastischen Paddeltour. Man kann sich ausserhalb des Parks Reifen, Schlauchboote oder auch Kanus mieten und damit an drei verschiedenen Punkten in den Fluss einsteigen. Je nach dem wo man anfĂ€ngt, ist man 45 Minuten, 1,5 oder 3 Stunden unterwegs. Da das Wasser  immer konstant 22° C hat, macht das „tubing“ besonders im Sommer großen Spass.

Das klare Wasser, die umgebende Natur und die Stille (wenn man frĂŒh genug da ist 😉 ) sind einfach umwerfend. Wir haben mit unseren Unternehmungen allerdings zur Zeit etwas Pech, More

Hemingway Home (Florida Keys Part 3)

907 Whitehead Street ist das Ziel vieler Touristen und Literaturbegeisterter, hier lebte, wohnte und arbeitete Ernest „Papa“ Hemingway von 1928 (ab 1931 in diesem Haus) – 1940 mit seiner zweiten Frau Pauline Pfeiffer. Es ist John Dos Passos (Manhattan Transfer) zu verdanken, dass Hemingway von Paris ĂŒber Havana in Cuba schließlich nach Key West kam. Begeistert von der Insel und ihrem tropischen Flair, beschlossen Pauline und er hier sesshaft zu werden. Das Haus wurde 1851 im spanischen Kolonialstil erbaut und war More

Conch Republic (Florida Keys Part 2)

Zuerst muss ich eine Geschichte erzĂ€hlen, die im Grunde genommen zeigt, wie die Leute hier so drauf sind. 1982 hat die US-Border Patrol Straßensperren und Kontrollstellen auf der US 1 und 905A, den einzigen beiden Straßen die die Keys mit dem Festland verbinden, eingerichtet. Man hielt wie an einer Grenze Fahrzeuge an und durchsuchte nach Drogen und illegalen Einwanderern. Der Stadtrat von Key West beschwerte sich wiederholt bei der US-Regierung ĂŒber die Unannehmlichkeiten fĂŒr Reisende und damit die Behinderung und nachhaltige SchĂ€digung des Tourismusverkehrs.

Die Beschwerden blieben unbeantwortet, ein Antrag auf eine einstweilige VerfĂŒgung scheiterte. BĂŒrgermeister Dennis Wardlow und der Stadtrat erklĂ€rten daraufhin More

Florida Keys, Part 1

Der erzĂ€hlerisch richtigen Folge nach, ist mein Sohn gut am Orlando intl. Airport angekommen, wo ich ihn abends um 09:00 abgeholt habe. Zum ersten mal alleine geflogen, ist alles sehr gut gelaufen, der Flug war ruhig und ereignislos – Mom und Dad sind happy 🙂 . Er wird 14 Tage mit mir verbringen und wir versuchen, eine gute Mischung aus Strand, Kultur und Entertainment zu finden, hauptsĂ€chlich richte ich mich aber nach seinen WĂŒnschen. Er wollte u.a. zunĂ€chst gerne nach Key West, wohin wir dann zwei Tage spĂ€ter auch aufgebrochen sind.

405 Meilen sind zu fahren, möchte man von New Smyrna Beach nach Key West. 405 sehr unterschiedliche Meilen die man grob More

Morse / Tiffany Museum, Winter Park

Am Ostersonntag war ich schon einmal beim Charles Hosmer Morse Museum of American Art in Winterpark, leider erfolglos, da das Museum an diesem Tag erst nachmittag geöffnet hatte, ich aber schon um 09:30 dort war. Ich habe mich dann zwar eine zeitlang downtown Winterpark ‚rumgetrieben, aber bis 01:00pm wurde es mir dann doch zu lang. So fuhr ich unverrichteter Dinge leicht gefrustet zurĂŒck. Ich war etwas verĂ€rgert, da auf der Webseite eindeutig Ostersonntag ab 09:30am geöffnet stand. Deshalb habe ich More

Wakulla Springs – Steinhatchee

Es war hier in Wakulla Springs, dem Schauplatz der ersten Tarzanfilme, wo der alte Johnny „Tarzan“ WeissmĂŒller die Dschungelbewohner mit seinen markerschĂŒtternden Schreien zu Tode erschrak und wo er seine Jane mit der coolen Anmache „ich Tarzan, du Jane“ rumgekriegt hat. Die Legende geht, dass er noch im Altersheim dem Pflegepersonal und seinen Mitbewohnern frĂŒhmorgens mit seinem infernalischen GebrĂŒll den Nerv getötet hat. Es war aber auch hier, wo ich meine „nennt mich Crocodile Dundee“ Meriten erhielt 🙂 . Aber der Reihe nach.

Über die Ochlockonee Bay und die 98 / 30 bin ich nach nur 25 Meilen im Edward Ball Wakulla Springs State Park angekommen. Dieser Park hat eine der grĂ¶ĂŸten und tiefsten More